Die Geschichte des Unternehmens Dainese
Die italienische Firma Dainese ist im Jahr 1972 von Lino Dainese gegründet worden. Die ursprüngliche Produktion von Dainese waren Bekleidungsutensilien für Motorradfahrer. Als Markenzeichen entwarf Lino Dainese einen stilisierten Teufelskopf, der bis heute auf sämtlichen Waren von Dainese zu sehen ist. Der Firmensitz von Dainese befindet sich unverändert in Molvena nahe der Stadt Vicenza in der italienischen Region Venetien.
Die Produktentwicklung von Dainese
Zu Beginn stellte Dainese Lederhosen für Motocrossfahrer her. Diese Lederhosen wurden sehr bald mit elastischen Einsätzen versehen, wodurch die Lederbekleidung äußerst komfortabel war. Anfang der 1980er Jahre erweiterte Dainese sein Sortiment mit Motorradhandschuhen und Rückenprotektoren. Diese Rückenprotektoren entwickelte Dainese zusammen mit Barry Sheene, einem britischen Motorradrennfahrer. Im Jahre 1993 folgte ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Produktpalette. Mit der Gründung des “Dainese Technology Center (D-Tec)” wird die gezielte Weiterentwicklung von Schutzbekleidung voran getrieben. Daraus entsteht 1994 der erste von Dainese auf den Markt gebrachte Motorradhelm. Des Weiteren nutzte Dainese ihre Erfahrung bei der Herstellung von Schutzbekleidung und weitete ihr Sortiment auf andere Sportarten wie Ski-Alpin und Mountainbiking aus.
Dainese als Sponsor
Bereits 1974 war Dainese der offizielle Sponsor von Dieter Braun, dem deutschen Motorradrennfahrer und zweifachen Weltmeister. Späteres Aushängeschild war dann vor allem der italienische Seriensieger und neunfache Weltmeister Valentino Rossi.
Die wichtigsten Produkte von Dainese
Neben der Abgrenzung in Geschlechter kann man die Utensilien für das Motorrad in vier verschiedene Unterkategorien einteilen. Für jede der Kategorien Racing, Touring, Off-Road und City gibt es jeweils unterschiedliche Angebote, die speziell auf das benötigte Equipment abgestimmt sind.
Die Motorradhelme gliedern sich dazu in sogenannte “Full-Face” Helme mit einem kompletten Gesichtsschutz und den unten offenen Modellen der Baureihe “Jet”. Bei den Handschuhen, Motorradjacken und Motorradhosen gibt es Unterschiede im verwendeten Material. Neben dem klassischen Leder wird inzwischen auch GORE-TEX und das selbst entwickelte D-Dry in der Produktion verarbeitet. Ausschließlich in Leder gibt es die “Suits”, also die Komplettanzüge. Weitere Angebote aus dem Bereich Motorrad sind kleine Schuhe und große Stiefel, Unterwäsche, Oberteile mit eingebauten Protektoren, Shirts, eigenständige Protektoren, Motorradbrillen sowie verschiedene Accessoires wie etwa Kappen. Ähnlich breit ist das Angebot für Sommer- und Wintersport.