Die glühenden Birnen

Glühlampen werden umgangssprachlich Glühbirnen  genannt. In der Fachsprache werden sie zudem als A-Lampe bzw. AGL (Allgebrauchslampe) bezeichnet. Eingesetzt werden sie vor allem zur Wohnraumbeleuchtung, wobei in einigen Ländern, wie auch Deutschland, ein Vertriebsverbot für Glühbirnen mit niedriger Energieeffiziens gilt. Dies betrifft die Energielabel E, F und G.

Geschichte

Um 1820 entstand eine der ersten Glühbirnen. Diese wurde “De-la-Rue-Lampe” bezeichnet und bestand aus einem Platinumfaden und einer Vakuum Glasglocke. Später wurden jedoch Kohlestifte und Kohlefäden verwendet, da diese eine bessere Lichtquelle erzeugten. Das erste Patent erhielt Frederick de Moleyns um 1841. Er entwickelte eine Glühbirne in der Kohlepulver und Platindrähte verarbeitet waren. Thomas Alva Edison war es im Jahr 1879, der die Glühbirne weiterentwickelte und in Serienproduktion schickte. 1883 soll in Thüringen, genauer gesagt in Stützenbach, die erste deutsche Glühbirne hergestellt worden sein.

Funktion

Glühbirnen: Der Strom der durch den Leiter fließt, erwärmt diesen. Dabei wird die elektrische Energie des Stromes in Wärmeenergie gewandelt und ab ca. 500°C beginnt der Leiter zu glühen. Dadurch entsteht das Leuchten oder besser gesagt, das Licht.

Energiesparlampen: Die Energiesparlampen benötigen keinen Wolframdraht, das Licht wird erzeugt, da der fließende Strom das Glas zum Schwingen bringt. Doch nur ein sehr geringer Energieanteil wird durch diesen Prozess in Wärme umgesetzt.

Lebensdauer

Eine Energiesparlampe leuchtet ungefähr ebenso lange wie zehn “normale” Glühbirnen. Im Klartext bedeutet das: Energiesparlampen besitzen eine ungefähre Leuchtdauer von 10.000 Stunden. Die herkömmliche Glühbirne dagegen nur 1.000 Stunden.

Arten

Erhältlich sind verschiedene Arten, welche sich meist durch die verwendeten Zusätze unterscheiden. So gibt es bspw. Halogenglühlampen, Bilux-Lampen (finden Anwendung in Frontscheinwerfern) und Wolframbandlampen .

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